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Umfrage zu Potenzialen der Elektrifizierung im Gesundheits- und Sozialwesen

Als Paritätischer Gesamtverband setzen wir uns für eine sozial gerechte Mobilitätswende ein. Auch Soziale Einrichtungen wollen und können dazu beitragen. Da wir uns in unserer politischen Arbeit dafür einsetzen, dass auch soziale Einrichtungen (wieder) bei der Umstellung auf klimafreundlichere Mobilität unterstützt werden, sei es durch Mittel aus dem Klima-Sozialfonds oder durch ein Förderprogramm, möchten wir eine Umfrage unter den Mitgliedern der BAGFW-Verbände starten. Die Umfrage dient als Grundlage für eine Studie zum Potenzial der Flottenelektrifizierung im Gesundheits- und Sozialwesen.

Diese haben wir gemeinsam mit dem Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) und der Klima-Allianz Deutschland erarbeitet. Die Umfrage ist Teil einer Kurzstudie, die wir gemeinsam durchführen und diesen Herbst veröffentlichen wollen.

Worum geht es?

Für die sozialen Dienste in Deutschland sind hunderttausende Kraftfahrzeuge unterwegs, um Pflege-, Mobilitäts- und Transportdienste zu erbringen. In der Elektrifizierung dieser Flotte steckt enormes Klimaschutzpotential.

Gleichzeitig steht der Sektor bei der Elektrifizierung vor besonderen Herausforderungen: heterogene Trägerlandschaften, begrenzte Rücklagenbildung, enge Budgetrahmen und restriktive Förderbedingungen.

Um dieses Potenzial und die konkreten Hürden vor Ort belastbar zu erfassen, führen wir gemeinsam mit dem FÖS und der Klima-Allianz Deutschland eine Kurzstudie durch. Zentrale Datengrundlage dafür ist eine Befragung von Einrichtungen und Trägern sozialer Dienste in ganz Deutschland.

Ziele der Studie

  • Die besonderen Herausforderungen der Elektrifizierung für soziale Einrichtungen darstellen
  • Den Bestand an Pkw in den Einrichtungen realistisch schätzen – amtliche Statistiken bilden ihn bislang nicht ab
  • Das direkte Treibhausgas-Einsparpotenzial der Elektrifizierung quantifizieren
  • Die indirekten Effekte über den entstehenden Gebrauchtwagenmarkt analysieren, um auch Chancen auch für einkommensschwächere Haushalte darzustellen
  • Zentrale ökonomische Kennzahlen (Kosten, Vermeidungskosten) bestimmen
  • Konkrete Optionen für ein zukünftiges Förderprogramm herausarbeiten – anknüpfend an das frühere Programm „Sozial & Mobil“ und mit Blick auf mögliche Finanzierungsquellen wie den EU-Klimasozialfonds

Der Fragebogen ist bewusst kurzgehalten, um den Aufwand gering zu halten (Bearbeitungsdauer: ca. 10 Minuten)

Die Angaben werden ausschließlich für die Studie ausgewertet und nicht an Dritte weitergegeben

Link zur Umfrage 👉 https://foes.limesurvey.net/775294?lang=de

Teilnahmefrist: 10.08.2026

Wir danken Ihnen herzlich für die Unterstützung!