Über uns

Wir sind Wohlfahrtsverband und Spitzenverband von über 400 sozialen Trägern – und das seit bald 100 Jahren. Wir sind weder konfessionell, weltanschaulich noch parteipolitisch gebunden. Uns sind in Hamburg über 400 selbständige Mitgliedsorganisationen mit weit über 1.000 sozialen Diensten und Einrichtungen angeschlossen. Wir repräsentieren und fördern unsere Mitgliedsorganisationen in ihrer fachlichen Zielsetzung und ihren rechtlichen, gesellschaftlichen, organisatorischen und wirtschaftlichen Belangen.

Der Gedanke der Gleichheit aller – der Parität – kennzeichnet das Selbstverständnis des Verbandes: Der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband versteht sich als Solidargemeinschaft unterschiedlichster und eigenständiger Initiativen, Organisationen, Einrichtungen und Verbände, die das breite Spektrum sozialer Arbeit repräsentieren.

Unsere Mitgliedsorganisationen erhalten unter dem Dach des PARITÄTISCHEN die gleichen Chancen, sich zu entfalten und ihre Vorstellungen von sozialer Arbeit umzusetzen. Jede Mitgliedsorganisation hat im Verband – unabhängig von ihrer Größe und ihrer lokalen oder regionalen Bedeutung – die gleichen Rechte.

„Offenheit, Vielfalt, Toleranz!“ sind die Grundprinzipien des PARITÄTISCHEN Hamburg. Diese spiegeln sich in der bunten Mitgliedslandschaft des PARITÄTISCHEN wider: von Altenhilfe, über Behindertenhilfe, Migration, Kinder- und Jugendhilfe, Suchthilfe, Soziale Notlagen, Soziale Psychiatrie bis hin zu Arbeit, Qualifizierung und Beschäftigung – alle Bereiche der sozialen Arbeit finden sich im Verband wieder. Die Vielfalt unserer Mitglieder ist unsere Stärke.

Der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband wurde 1924 gegründet. Die Hamburger Landesvertretung, quasi der Vorläufer des PARITÄTISCHEN Hamburg, entwickelte sich bis 1934 zu einem der mitgliederstärksten Spitzenverbände in Hamburg und zu einer der größten Sektionen des Paritätischen Gesamtverbandes.

Im Jahre 1932 übernahm man die Bezeichnung „PARITÄTISCHER Wohlfahrtsverband“. 1934 wurde er als eigenständige Organisation von den Nationalsozialisten aufgelöst. Die Wiedergründung des Landesverbandes Hamburg, diesmal als eigenständiger Verein erfolgte im September 1948.

Seitdem ist der PARITÄTISCHE Hamburg stetig gewachsen und gewann an Bedeutung für die Hamburger Sozialpolitik hinzu. So war es beispielsweise der PARITÄTISCHE, der 1964 als erster Essen auf Rädern für alte Menschen einführte, was schnell zu einem Erfolgsmodell wurde. Mittlerweile übernehmen private Anbieter diese Dienste.

Anlässlich unseres 100. Jubiläums 2024 lassen wir gerade unsere Geschichte von einem Historiker aufarbeiten.

Die ersten knapp elf Jahre des Hamburger Verbandes können Sie hier nachlesen.


Höchstes beschlussfassendes Organ des PARITÄTISCHEN ist die Mitgliederversammlung, soweit nicht Verbandsrat oder Geschäftsführung zuständig sind. In der Mitgliederversammlung hat jede Mitgliedsorganisation paritätisch gleichberechtigt eine Stimme. Sie wählt einen Verbandsrat, der einen hauptamtlichen geschäftsführenden Vorstand benennt. Dieser ist verantwortlich für alle Geschäfte des Verbandes und die gerichtliche und außergerichtliche Vertretung des Verbandes.

Die Beratung der Mitgliedsorganisationen wird in verschiedenen Fachbereichen geleistet. Darüber hinaus ist der PARITÄTISCHE Hamburg auch Träger eigener Einrichtungen und Dienste wie KISS Hamburg, der Akademie Nord und der PARITÄTISCHEN Freiwilligendienste. Die Fachbereiche initiieren immer wieder Projekte, die wir gefördert von unterschiedlichen Geldgebern, durchführen.

Die bundesweite Vertretung des Verbandes wird vom Gesamtverband in Berlin übernommen. In 16 Bundesländern gibt es 15 rechtlich selbständige Landesverbände.

 

Kristin Alheit (*1967) ist seit Oktober 2017 Geschäftsführende Vorständin des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes in Hamburg. Sie führt die Geschäfte des Verbandes und ist verantwortlich für die gerichtliche und außergerichtliche Vertretung des Verbandes.

Alheit studierte an den Universitäten Bremen und Frankfurt/Main Jura und arbeitete als Anwältin in einer Notars- und Rechtsanwaltskanzlei. Nach Stationen im hessischen Finanzministerium und in der Hamburger Finanzbehörde wurde sie 2008 Bürgermeisterin der Stadt Pinneberg. Von 2012 bis 2017 war sie als Ministerin für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung in Schleswig-Holstein tätig, bevor sie zum PARITÄTISCHEN Hamburg in die Verbandsarbeit wechselte.

Der Verbandsrat des PARITÄTISCHEN Hamburg beschließt die sozial- und verbandspolitischen Richtlinien, Positionen und Aussagen. Er stellt den Jahresabschluss fest, verabschiedet den Wirtschaftsplan und beschließt über die Aufnahme neuer Mitglieder. Der Verbandsrat wählt, berät und überwacht den geschäftsführenden Vorstand.

Vorsitzende des Verbandsrats:
Angela Braasch-Eggert - 1. Vorsitzende Deutsches Jugendherbergswerk Landesverband Nordmark e. V.

Stellvertretender Vorsitzender:
Stephan May – Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht

Weitere Mitglieder des Verbandsrats:
Kirsten Arthecker - Geschäftsführerin Hamburgische Brücke – Gesellschaft für private Sozialarbeit e. V.
Christian Fricke - Mitglied des Aufsichtsrats der Aids-Hilfe Hamburg
Ralph Grevel - Geschäftsführer Leben mit Behinderung Sozialeinrichtungen Hamburg gGmbH
Carsten Krüger - Geschäftsführer Hamburger Lebenshilfe Werk gGmbH
Uta Mette - Vorständin Stiftung Kindergärten Finkenau

Unsere Satzung wurde von unseren Mitgliedern beschlossen. Von Zeit zu Zeit wird sie durch die Mitgliederversammlung an neue Anforderungen angepasst. Die aktuelle Version können Sie hier lesen.

Der PARITÄTISCHE Gesamtverband hat seinen Sitz in Berlin. Er vertritt seine Mitglieder in bundesweiten Fragen und steht in engem Austausch mit Politik und anderen gesellschaftlichen Kräften, um sich für die Belange seiner Mitglieder und deren Klient*innen einzusetzen. Der PARITÄTISCHE ist der Idee sozialer Gerechtigkeit verpflichtet, verstanden als das Recht eines jeden Menschen auf gleiche Chancen zur Verwirklichung seines Lebens in Würde und der Entfaltung seiner Persönlichkeit. Der PARITÄTISCHE fördert das soziale Engagement für die anderen und den Einsatz für die eigenen sozialen Belange. Er hilft den Betroffenen, ihre Interessen zu formulieren, vorzutragen und durchzusetzen. Fast 11.000 soziale Träger sind Mitglied. Hauptgeschäftsführer ist Dr. Ulrich Schneider.

Wer alles bei uns Mitglied ist

Zu unseren über 400 Mitgliedern in Hamburg gehören große überregionale Vereinigungen, aber auch die kleine lokale Selbsthilfeorganisation, die Schuldnerberatung, der ambulante Pflegedienst, das Interkulturelle Zentrum und die integrative Kita um die Ecke.

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