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Studie: Bedarfsanalyse zur Gewaltprävention

Eine Studie analysiert erstmals bundesweit bestehende Maßnahmen zur Prävention von geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt und gibt Empfehlungen für zukünftige Maßnahmen und Projekte.

Gewalt gegen Frauen nimmt seit Jahren zu – von Sexualstraftaten über häusliche Gewalt bis hin zu digitalen Angriffen. Mit dem Gewalthilfegesetz, das im Februar 2025 in Kraft getreten ist, sollen betroffene Frauen ab 2032 einen kostenfreien Rechtsanspruch auf Schutz und Beratung erhalten. Parallel dazu erarbeitet das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) ein Maßnahmen­paket zur Stärkung der Prävention. Grundlage ist eine aktuelle Studie des Deutschen Jugendinstituts (DJI) und des Sozialwissen­schaftlichen Forschungs­instituts zu Geschlechterfragen (SoFFI) im International Centre for Socio-Legal Studies (SOCLES). Die Studie hat erstmals bundesweit untersucht, welche Präventionsangebote es gibt, was über die Wirksamkeit verschiedener Ansätze bekannt ist und wo Fachpraxis und Zivilgesellschaft Verbesserungsbedarf sehen. Auf dieser Basis haben die Forschenden Handlungsempfehlungen formuliert.

Die Studie ist hier abrufbar. 

Quelle: DJI/BMBFSFJ.