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In Gedenken an Patient:innenmorde und Zwangssterilisation im NS - Veranstaltung am 4. September

Angesichts der schwieriger und unsicher gewordenen nationalen wie internationalen politischen Lage und der damit einhergehenden zunehmenden medialen und gesellschaftlichen Stigmatisierung von Menschen mit seelischer Beeinträchtigung soll den Opfern der „Aktion T4“ und ihren Angehörigen erneut Stimme und Gesicht gegeben werden.

Seit 2009 veranstalten die Verbände des Kontaktgesprächs Psychiatrie am ersten Septemberwochenende eine Informationsveranstaltung unter dem Titel „Gegen das Vergessen – Aus der Geschichte lernen“. Auch in diesem Jahr erinnern die Verbände mit einer Veranstaltung an die Opfer von Patient:innenmorden und Zwangssterilisationen während der Zeit des Nationalsozialismus.

In diesem Jahr richtet sich – mit dem Blick auf die Vergangenheit – der Fokus auf die Darstellungen rechtsextremer Akteur:innen von Menschen mit Behinderungen und psychischen Beeinträchtigungen und Erkrankungen.

Erfahrungsexpert:innen, An- und Zugehörige sowie interessierte Teilnehmende kommen mit Vertreter:innen aus Wissenschaft und Gesellschaft ins Gespräch, um gemeinsam über die Gegenwart im Spiegel der Geschichte nachzudenken und Wege zu mehr Teilhabe, Schutz und Respekt zu entwickeln.

Die Gedenkveranstaltung findet am Freitag, den 04.09.2026 ab 11 Uhr im Dokumentationszentrum Topographie des Terrors in der Niederkirchenerstraße 8 in 10963 Berlin statt. 

Der Förderkreis Gedenkort T4 e.V. lädt gemeinsam mit Herrn Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, um 14.30 Uhr zu einer Gedenkstunde mit Kranzniederlegung in die Tiergartenstraße 4 ein. Im Anschluss findet in der Nähe das weitere Programm bis ca. 17:30 Uhr statt.

Weitere Informationen zum Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie im beigefügten Flyer.