Die Influencerin Betty Taube und der Bundesdrogenbeauftragte Prof. Hendrik Streeck übernehmen die Schirmherrschaft für die bundesweite COA-Aktionswoche 2026.
Unter dem Motto „Wir werden sichtbar“ werden vom 22. bis 28. Februar 2026 in ganz Deutschland rund 100 Veranstaltungen und Aktionen stattfinden. Ziel ist es, auf die Herausforderungen und Risiken aufmerksam zu machen, die das Aufwachsen mit suchtkranken Elternteilen mit sich bringt – und auf Wege zu Hilfe und Unterstützung hinzuweisen.
Frühe Unterstützung ist der Schlüssel zur Prävention
Kinder aus suchtbelasteten Familien haben ein mehrfach erhöhtes Risiko, im Laufe ihres Lebens selbst eine Suchterkrankung oder eine andere psychische Störung zu entwickeln. „Wenn wir bei der Prävention gegen Suchterkrankungen wirklich etwas erreichen wollen, müssen wir bei den Kindern und Jugendlichen ansetzen“, betont Prof. Hendrik Streeck, Beauftragter der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen. Gemeinsam mit Betty Taube setzt sich Streeck daher als Schirmherr für das Ziel der COA-Aktionswoche ein: „Vergessenen Kindern eine Stimme geben.“
Millionen Betroffene – aber zu wenig Aufmerksamkeit
In Deutschland wächst etwa jedes fünfte bis sechste Kind mit einem suchtkranken Elternteil auf. Rund sechs Millionen Erwachsene haben in suchtbelasteten Familien gelebt und leiden häufig bis ins Erwachsenenalter unter den Folgen. Der Verein NACOA Deutschland e. V., die Interessenvertretung für Kinder aus suchtbelasteten Familien, ruft auch in diesem Jahr bundesweit Einrichtungen, Schulen und Initiativen zur Teilnahme an der Aktionswoche auf. Anbei finden Sie den Aufruf mit weiteren Informationen.
Alle Veranstaltungen können auf der Website www.coa-aktionswoche.de eingetragen werden. Dort stehen außerdem Plakate, Flyer, Social-Media-Vorlagen und weitere Materialien zum Download bereit. Die COA-Aktionswoche findet seit 2010 jedes Jahr im Februar statt. Ziel ist es, Kinder suchtkranker Eltern sichtbar zu machen, über Hilfsangebote zu informieren und Prävention zu stärken.
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