Verbände des Kontaktgesprächs Psychiatrie fordern entschiedenes Handeln zur Stärkung der Suizidprävention

Im Sommer 2023 hat der Deutsche Bundestag die Bundesregierung in einem fraktionsübergreifenden Antrag aufgefordert, die Suizidprävention zu stärken. Dazu soll im April 2024 eine Suizidpräventionsstrategie vorgelegt werden mit dem Ziel, insbesondere Vorschläge zur Koordinierung und zur Vernetzung wesentlicher Strukturen der Suizidprävention zu entwickeln.

In einem gemeinsamen Papier aus dem Jahr 2022 zum assistierten Suizid haben sich mehrere Verbände des Kontaktgesprächs Psychiatrie bereits für die Stärkung der Suizidprävention, eine Verbesserung des Zugangs zu Hilfen und einen Ausbau der Hilfen in Krisen ausgesprochen. Viele Verbände haben sich darüber hinaus weitergehender oder anders in Bezug auf die Notwendigkeit eines Suizidpräventionsgesetztes geäußert. Diese Stellungnahmen bleiben von den nun dargelegten gemeinsamen Positionen unberührt.

Die Verabschiedung einer Suizidpräventionsstrategie unter Einbezug der angeführten Inhalte ist dringend geboten. Die darauffolgende zügige Umsetzung eines Suizidpräventionsgesetzes sollte dann die Rahmenbedingungen konkretisieren und die notwendige Verbindlichkeit schaffen.

Das vollständige Positionspapier der Verbände des Kontaktgesprächs Psychiatrie ist der Fachinformation beigefügt.