Aufruf zu Demonstrationen vor EU-Wahl und Kommunalwahlen: Rechtsextremismus stoppen - Demokratie verteidigen!

Gemeinsam mit einem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis ruft der Paritätische Gesamtverband zu Demonstrationen und Kundgebungen zwischen dem 23. Mai und dem 8. Juni auf.

Rechtsextreme Kräfte wie die AfD greifen Menschenrechte und Demokratie in ihrer Substanz an. Ihr Erstarken bedroht besonders Menschen mit Migrationsbiographie, andere Marginalisierte und alle, die nicht ihr ausgrenzendes Weltbild passen.

Mit der anstehenden Europawahl am 9. Juni 2024 sowie den Kommunalwahlen in neun Bundesländern droht ein weiterer Ruck nach rechts außen.

Deshalb ruft der Paritätische Gesamtverband im Bündnis mit Campact, DGB und vielen weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen unter dem Motto “Rechtsextremismus stoppen - Demokratie verteidigen” zu Demonstrationen und Kundgebungen zwischen dem 23. Mai und dem 8. Juni auf. Ziel ist es, so viele Menschen wie möglich dafür zu mobilisieren, eine demokratische Partei zu wählen.

Größere Demonstrationen sind am 25. Mai in Erfurt, am 1. Juni in Köln, am 2. Juni in Cottbus, am 7. Juni in Hamburg und am 8. Juni - dem Höhepunkt der Protestwelle - in Berlin, Leipzig, München, Stuttgart und Frankfurt am Main geplant. Kundgebungen, Demos oder Feste werden auch in vielen kleineren Orten im ganzen Bundesgebiet stattfinden.

Mehr Informationen auf der Website des Bündnisses: www.rechtsextremismus-stoppen.de   

Neue Veranstaltungen werden laufend ergänzt.

Unter dem Dach "Rechtsextremismus stoppen - Demokratie verteidigen" können auch eigene Demonstrationen organisiert werden - das Demo-Bündnis unterstützt und berät. Alle Demo-Termine werden auf der gemeinsamen Website gesammelt und beworben. Interessierte können sich an im-ganzen-land(at)rechtsextremismus-stoppen.de wenden.

Trägerkreis-Organisationen des bundesweiten Bündnisses sind: Campact, Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Deutscher Naturschutzring (DNR), Fridays for Future, Greenpeace, Der Paritätische Gesamtverband, Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland, Mehr Demokratie, PRO ASYL, WWF Deutschland, Evangelische Kirche in Deutschland (EKD).

Weitere Unterstützer auf: www.rechtsextremismus-stoppen.de/buendnis/