Schnittstellen-Koordination im Bereich der Sprachförderung von Kindern mit Migrationsgeschichte

Die Erfahrungen des letzten Jahrzehnts, insbesondere der vergangenen drei Jahre, haben die herausgehobene Bedeutung eines guten Zweitspracherwerbs für Kinder mit Migrationshintergrund deutlich gemacht. Mit dem neuen Projekt soll die Vernetzung unserer vielfältigen Praxisansätze in Kita, Kindertagespflege und den sog. betreuten Spielplätzen erfasst, entwickelt und vernetzt werden. Dazu sollen vorhandene Ressourcen besser miteinander koordiniert und so zusätzliche Entwicklungsschritte möglich gemacht werden.

Das Projekt konzentriert sich schwerpunktmäßig auf pädagogische Fachkräfte im Bereich der Sprachförderung. Hier gilt es, in den unterschiedlichen Bereichen institutioneller, selbständiger oder semi-professioneller Angebote unter den „Fachkräften“ eine erhebliche fachliche und qualifikatorische Breite zu bündeln und gleichzeitig Schnittstellen zu entwickeln und zu optimieren.

Die Schnittstellen-Koordination ist sowohl für die Erfassung, Beratung und Weiterleitung als auch die eigene Durchführung von Veranstaltungen zuständig.

Das Projekt soll mit seinem Vernetzungsgedanken vorhandene Potenziale im Bereich der Sprachförderung vor Ort sichtbar machen und Beispiele guter Praxis in geeigneter Form öffentlich werden lassen.

Darüber hinaus unterstützt die Schnittstellen-Koordination sowohl die Vernetzung vor Ort als auch die Vernetzung der Fachkräfte der unterschiedlichen Hamburger Angebotsformen von Kita über Kindertagespflege bis hin zu den betreuten Spielplätzen. Dazu werden beispielsweise Kooperationen mit den professionellen Angeboten des PARITÄTISCHEN Hamburg und seinem Kompetenzteam im Bereich der kindlichen Sprachförderung bzw. des kindlichen Zweitspracherwerbs angeregt und befördert.

Das Projekt wird gefördert von der Glücksspirale.