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PARITÄTISCHER Wohlfahrtsverband Hamburg fordert: Beim Thema Anwohnerparken dürfen soziale Einrichtungen nicht vergessen werden

Das Thema Anwohnerparken erhitzt die Gemüter in der Stadt. Auch viele Mitgliedsorganisationen des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes Hamburg hadern mit den Regelungen, weil sie ihre Arbeit teilweise massiv erschweren. „Zu uns gehören viele Kitas, Senioreneinrichtungen, ambulante Pflegedienste, Tagespflegeeinrichtungen und andere soziale Dienste, die wichtige Arbeit im Stadtteil und für die Menschen dort leisten. Viele Leistungen können ohne Dienstauto nicht erledigt werden, viele Klient*innen sind auf Transportfahrzeuge angewiesen, doch vieles ist durch das Anwohnerparken zurzeit kaum noch möglich“, sagt Kristin Alheit, Geschäftsführerin des Verbandes.

Daher fordert sie Verkehrssenator Anjes Tjarks auf, auch die freie Wohlfahrtspflege zu den geplanten Gesprächen über die Zukunft des Anwohnerparkens einzuladen. Der auf Wirtschaftsunternehmen fokussierte Blick greife zu kurz. „Für jeden Stadtteil, jedes Quartier sind die dort ansässigen sozialen Dienstleister sehr wichtige Bestandteile und unerlässlich für ein gutes Zusammenleben. Daher muss die Stadt Sorge tragen, dass sie ihre Arbeit so gut wie möglich leisten können. Auch in Zeiten von Verkehrs- und Klimawende, hinter deren Zielen wir voll und ganz stehen.“

Der PARITÄTISCHE Hamburg stehe bereit, gemeinsam mit den anderen Akteuren eine für alle tragbare und zugleich möglichst klimafreundliche Lösung zu finden, und erwarte eine Einladung des Senators.