10.04.2018

Paritätischer Wohlfahrtsverband Hamburg begrüßt 1000. Freiwillige im BFD und FSJ

Mit Blumen und einer von Kindern gestalteten „1.000“ begrüßte der Paritätische Wohlfahrtsverband Hamburg heute Sonja Faltus im Kinderhaus Fliewatuut, die dort ihren einjährigen Bundesfreiwilligendienst beginnt. Sie ist seit dem Ende des Zivildienstes im Jahr 2011 die 1.000 Freiwillige im BFD und FSJ beim PARITÄTISCHEN.

Kita-Leitung Magdalena Jahn und Torsten Dalitz von den paritätischen Freiwilligendiensten gratulieren Sonja Faltus„Ein Freiwilligendienst ist ein gutes Mittel gegen den Fachkräftemangel. Denn viele Menschen, die dadurch in einen sozialen Beruf hineinschnuppern, finden daran Gefallen und schlagen hinterher genau diese Laufbahn ein“, sagt Kristin Alheit, geschäftsführende Vorständin des PARITÄTISCHEN Hamburg, der Einsatzstellen organisiert und Menschen im Bundesfreiwilligendienst (BFD) und Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) pädagogisch begleitet.

Um eine berufliche Neuorientierung geht es auch Sonja Faltus im Kinderhaus in Hamburg-Niendorf. „Ich plane, danach eine Ausbildung zur Erzieherin zu machen. Doch vorher möchte ich sicher sein, dass mir dieser Beruf wirklich liegt“, sagt die 30-Jährige, die bisher in der Gastronomie gearbeitet hat.

Die Leiterin des Kinderhauses, Magdalena Jahn, gibt ihr dazu alle Freiheiten: „Sie darf sich hier einbringen und eigene Aktivitäten mit den Kindern entwickeln. Dabei wird sie fachlich von unseren Fachkräften begleitet und ist eine personelle Ergänzung des Teams.“

„Ein Freiwilliges Soziales Jahr können nur Menschen unter 27 Jahren machen, der Bundesfreiwilligendienst steht auch älteren offen. Unser ältester Teilnehmer war 64 Jahre alt“, so Torsten Dalitz von den PARITÄTISCHEN Freiwilligendiensten. Freiwilligendienste sind vor allem bei jungen Frauen beliebt. „65 Prozent unserer Teilnehmenden im Alter bis 27 Jahren sind weiblich.“ Bei den über 27-Jährigen dagegen liege das Geschlechterverhältnis bei 53 Prozent Frauen und 47 Prozent Männern.

In beiden Freiwilligendiensten gibt es für dieses Jahr noch freie Plätze. Interessierte melden sich bitte unter bfdundfsj@remove-this.paritaet-hamburg.de oder Tel. 399 263 46. Weitere Infos unter www.bfd-hamburg.de und www.hamburg-fsj.de.

Die Freiwilligen erhalten ein Taschengeld, das maximal 390 Euro beträgt. Dazu kommt ein Verpflegungsgeld und eventuell ein Unterkunftszuschuss. „Neben ihrer konkreten Arbeit in der Einsatzstelle begleiten wir die Freiwilligen pädagogisch mit Seminaren, um sie in ihrem sozialen Dienst und in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen“, so Dalitz.

Die Mitgliedsorganisationen des PARITÄTISCHEN bieten in 150 Einrichtungen Plätze für Frei-willigendienstleistende an: in Kitas, Seniorenunterkünften, Grundschulen, Jugendwohngruppen, Tagesstätten für Menschen mit Behinderung oder sozialen Beratungsstellen. 


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