19.02.2021

Paritätischer Hamburg fordert Ausweitung der 2. Impfgruppe auch auf Mitarbeitende in Jugendhilfe und Frühförderung

Am Montag entscheidet die Gesundheitsministerkonferenz, ob weitere Berufsgruppen in die zweite Impfgruppe eingestuft werden. Dazu Kristin Alheit, Geschäftsführerin des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes Hamburg:

"Wir fordern die Gesundheitsminister*innen auf, Erzieher*innen, Kindertagepflegepersonen und Grundschullehrer*innen in ihrer Sitzung am Montag in die 2. Impfgruppe aufzunehmen. Dabei muss es nicht nur um den Bereich Kita, sondern auch um die Erzieher*innen und Sozialpädagog*innen der ambulanten und stationären Jugendhilfe gehen, die unermüdlich seit Monaten besonders belastete Kinder und Jugendliche betreuen, begleiten und besuchen. Diese Kinder und ihre Familien leben in schwierigen Verhältnissen, die sich durch Corona vielfach verschärft haben. Daher brauchen sie die professionelle Unterstützung, die ähnlich wie in Kitas nur mit körperlicher Nähe und ohne distanzierende Schutzmaßnahmen wie Masken oder Plexiglas funktioniert. Der vorgezogene Impfschutz muss auch für pädagogische Fachkräfte gelten, die Kinder mit speziellem Frühförderbedarf eng betreuen, da auch hier viel mit Körperkontakt gearbeitet wird. Damit diese Leistungen, auch angesichts der sich verbreitenden Mutanten, weiterhin aufrechterhalten werden können, müssen diese Fachkräfte möglichst schnell geimpft werden. Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard fordern wir auf, sich genau dafür einzusetzen."


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