30.04.2019

Neues Prüfverfahren: Der PARITÄTISCHE Hamburg sieht Hamburgs Kitas gut vorbereitet

Der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband Hamburg mit seinen mehr als 300 Kitas unterstützt das heute von Sozialsenatorin Melanie Leonhard vorgestellte Kita-Prüfverfahren. Hamburgs Kitas hätten sich vielfach schon vor Jahren auf den Weg gemacht, die Qualität ihrer Arbeit regelmäßig zu überprüfen, so der PARITÄTISCHE. Die Kitas seien daher gut darauf vorbereitet, die vertraglich geregelten Rahmenbedingungen überzeugend umzusetzen.

„Im PARITÄTISCHEN Qualitätsverfahren ‚PQ-Sys® Kindertageseinrichtungen Hamburg‘ reflektieren Kitas regelmäßig anhand von 12 Qualitätsbereichen, wie z.B. Kinderschutz, Gesundheit, Bildungsprozesse, Vielfalt, Partizipation und Zusammenarbeit mit Eltern, in welchen Bereichen sie gut aufgestellt sind bzw. wo sie sich noch verbessern oder weiterentwickeln können. Diese internen Qualitätsverfahren werden nun durch das Kita-Prüfverfahren der Sozialbehörde um einen weiteren – externen – Baustein ergänzt“, sagt Kristin Alheit, Geschäftsführerin des PARITÄTISCHEN Hamburg.

„Gemeinsam mit den über 300 Kitas im PARITÄTISCHEN, den anderen Kita-Verbänden und -Anbietern sowie der Fachbehörde werden wir das neue Kita-Prüfverfahren in der zweiten Jahreshälfte erproben und entsprechend den Erfordernissen weiterentwickeln“, so Kristin Alheit. Der PARITÄTISCHE erhoffe sich wichtige Hinweise auf Stärken, aber auch Schwächen des grundsätzlich bewährten Kita-Systems. So gehe der Verband u.a. davon aus, dass es durchaus kritische Hinweise auf unzureichende Vor- und Nachbereitungszeiten (mittelbare Pädagogik) oder Schwierigkeiten in der geforderten Zusammenarbeit mit den Grundschulen am Übergang in die erste Klasse geben werde.

Das Prüfverfahren werde auch zeigen, so der PARITÄTISCHE, mit welcher konzeptionellen und fachlichen Vielfalt und beeindruckenden Raum-Qualität Hamburgs Kitas bereits heute aufwarten. Dazu tragen neben großen Trägerverbünden insbesondere die vielen Hamburger Elterninitiativen innerhalb des PARITÄTISCHEN einen wesentlichen Anteil. Die vorgesehene Information der Elternvertretungen sei ebenfalls ein wichtiger Baustein dieses neuen Prüf-Instruments und werde maßgeblich zu dessen Akzeptanz beitragen.


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