02.06.2021

Freie Plätze beim PARITÄTISCHEN Freiwilligendienst

Wie geht es nach der Schule weiter? FSJ und BFD als sinnvolle Zwischenlösung nicht nur in unsicheren Zeiten

Nach der Schule einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) oder ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) zu machen, ist nicht nur in unsicheren Zeiten eine sinnvolle Entscheidung. Zahlreiche soziale Einrichtungen bieten ab diesem Sommer freie Plätze an. Darauf machen die Freiwilligendienste des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes aufmerksam, der in Hamburg Dachverband von mehr als 400 sozialen Organisationen ist.

„Viele junge Menschen wissen nicht, worauf sie sich nach der Schule freuen sollen. Vieles, was ihnen vor zwei Jahren noch selbstverständlich offen gestanden hätte, ist aufgrund der Pandemie nun voller Fragezeichen. Wer in dieser Situation keine weitreichende Entscheidung bezüglich der beruflichen Zukunft treffen will oder kann, findet in einem mehrmonatigen Freiwilligendienst die perfekte Zwischenlösung“, sagt Torsten Dalitz, Leiter der PARITÄTISCHEN Freiwilligendienste.

Ein FSJ oder ein BFD kann in Vollzeit oder auch Teilzeit absolviert werden und dauert zwischen sechs und zwölf Monaten, kann aber später noch auf 18 Monate verlängert werden.

„Gerade jetzt werden in Kitas, Seniorenheimen, Jugendwohnungen oder Einrichtungen der Behindertenhilfe viele Kräfte gesucht, um mit zusätzlichen Angeboten die Einschränkungen aus der Pandemie-Zeit auszugleichen. Hier können sich junge Menschen nun voll einbringen, Gutes tun und dabei selbst viel lernen“, so Dalitz. Ein Freiwilliges Soziales Jahr oder ein Bundesfreiwilligendienst sei der ideale Weg, erste Berufserfahrungen zu sammeln, Geld zu verdienen und sozialversichert zu sein sowie eine gesellschaftlich relevante Tätigkeit auszuüben.

Junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren haben für ihr FSJ oder ihren BFD die Wahl zwischen vielfältigen Einsatzmöglichkeiten im sozialen Bereich. Die Teilnehmenden erhalten Verpflegungsgeld, ein monatliches Taschengeld und zahlreiche kostenfreie Bildungstage. Für Menschen, die über 27 Jahre alt sind, steht ausschließlich der BFD offen.

„Viele Teilnehmende im FSJ oder BFD haben so ihren zukünftigen Beruf und teilweise sogar ihren künftigen Arbeitgeber kennengelernt und danach eine entsprechende Ausbildung oder ein passendes Studium aufgenommen. Andere nutzen die Zeit, um neue Eindrücke zu sammeln und sich persönlich weiter zu entwickeln“, fasst Dalitz seine Erfahrungen mit über 1.300 Freiwilligendienstleistenden zusammen.

Unter www.bfd-hamburg.de und www.hamburg-fsj.de finden Interessierte eine aktuelle Übersicht der freien Plätze. Bei Fragen helfen die Mitarbeitenden der PARITÄTISCHEN Freiwilligendienste unter 040/399 263 46 weiter.


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