24.06.2020

Ausbildung, Studium, unsichere Zukunft? FSJ und BFD sind gerade in Corona-Zeiten eine sinnvolle Alternative

Freie Plätze beim Paritätischen Freiwilligendienst

Nach der Schule einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) oder ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) zu machen, ist gerade in diesem wirtschaftlich unsicheren Jahr eine sinnvol-le Entscheidung. Zahlreiche soziale Einrichtungen bieten ab diesem Sommer freie Plät-ze an. Darauf machen die Freiwilligendienste des Paritätischen Wohlfahrtsverbands aufmerksam, der in Hamburg Dachverband von rund 400 sozialen Organisationen ist.
Corona hat die Zukunftspläne vieler junger Menschen durcheinander gebracht oder sogar zerstört. Viele Schulabsolvent*innen sind verunsichert: Ist die angestrebte Ausbildung oder das anvisierte Studium in dieser wirtschaftlich angespannten Lage sinnvoll? Ist das geplante Auslandsjahr nun die beste Entscheidung? Ist das Ziel, erstmal mit einem Aushilfsjob Geld zu verdienen, jetzt noch realistisch?

„Für junge Leute ist momentan völlig unklar, wie sie ins Berufsleben starten können. Die wirt-schaftliche Unsicherheit lässt viele bisher sichere Berufe plötzlich in ganz anderem Licht er-scheinen.  Wir wissen von Arbeitgebern, die ihre Zusage eines Ausbildungsplatzes zurückge-zogen haben. Andere scheuen sich, weitere Azubis einzustellen“, so Torsten Dalitz, Leiter der Paritätischen Freiwilligendienste. „Das muss aber nicht zwangsläufig zu einer Lücke im Le-benslauf führen, denn gerade jetzt ist ein Freiwilliges Soziales Jahr oder ein Bundesfreiwilli-gendienst der ideale Weg, erste Berufserfahrung zu sammeln, Geld zu verdienen und sozial-versichert zu sein sowie eine gesellschaftlich relevante Tätigkeit auszuüben. Gerade in diesen unsicheren Zeiten ein Jahr so zu überbrücken, ist eine enorme Hilfe, um schließlich eine gute Berufs- oder Ausbildungsentscheidung zu treffen.“

Ein FSJ oder ein BFD kann in Vollzeit oder auch Teilzeit absolviert werden und dauert zwi-schen sechs und zwölf Monaten, kann aber auch auf 18 Monate verlängert werden, was laut Dalitz momentan einige junge Menschen machen, denen der Ausbildungsplatz weggebrochen ist.
Junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren haben für ihr FSJ oder ihren BFD die Wahl zwi-schen vielfältigen Einsatzmöglichkeiten, zum Beispiel in Kitas, Einrichtungen der Behinderten-hilfe, in Seniorenheimen oder Jugendtreffs. Die Teilnehmenden erhalten Verpflegungsgeld, ein monatliches Taschengeld und zahlreiche kostenfreie Bildungstage. Für Menschen, die über 27 Jahre alt sind, steht ausschließlich der BFD offen.

„Niemand braucht darauf zu warten, dass in einem Jahr die Lage besser ist. Ein FSJ oder BFD füllt dieses Jahr mehr als sinnvoll und kann das ideale berufliche Sprungbrett sein. Viele Teilnehmende im FSJ oder BFD haben so ihren zukünftigen Beruf und teilweise sogar ihren künftigen Arbeitgeber kennengelernt und danach eine entsprechende Ausbildung oder ein passendes Studium aufgenommen. Andere nutzen die Zeit, um neue Eindrücke zu sammeln und sich persönlich weiter zu entwickeln“, fasst Dalitz seine Erfahrungen mit 1200 Freiwilli-gendienstleistenden zusammen.
Unter www.bfd-hamburg.de und www.hamburg-fsj.de finden Interessierte eine aktuelle Über-sicht der freien Plätze. Bei Fragen helfen die Mitarbeitenden der Paritätischen Freiwilligen-dienste unter 040/399263-46 gerne weiter.


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