26.02.2014

Senatorin Prüfer-Storcks weihte neue Wohnform für Pflegebedürftige in Bergedorf ein

Einweihung des Wilhelm-Leuschner-Seniorenzentrums

Einweihung des Wilhelm-Leuschner-Seniorenzentrums

Am 26. Februar 2014 hat Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks 96 neue Seniorenwohnungen für Menschen mit geringem Einkommen im Wilhelm Leuschner Seniorenzentrum in Lohbrügge eingeweiht. Hier bietet die Flutopfer-Stiftung von 1962 auch eine in Hamburg bislang einmalige Wohnform an: die Pflege-Hausgemeinschaft.

Die vier Hausgemeinschaften mit je elf Wohnungen stehen pflegebedürftigen Menschen offen, die trotz Einschränkungen selbstständig in ihren eigenen vier Wänden leben möchten. Sie werden alle vom stiftungseigenen Pflegedienst begleitet, der so rund um die Uhr für die Bewohnerinnen und Bewohner präsent ist. Ein gemeinschaftlicher Bereich und zahlreiche Betreuungs- und Freizeitangebote runden die Hausgemeinschaften ab.

„In einer immer älter werden Gesellschaft brauchen wir eine neue Generation von Wohn- und Betreuungsformen, damit auch im Falle einer Pflegebedürftigkeit ein Höchstmaß an Selbstbestimmung und Teilhabe möglich ist", so Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks. „Der Neubau am Wilhelm Leuschner Seniorenzentrum ist beispielhaft und trägt mit seinem innovativen Hausgemeinschaftskonzept den Bedürfnissen älterer und pflegebedürftiger Menschen in besonderer Weise Rechnung.“

Dr. Wilma Simon, Verbandsratsvorsitzende des PARITÄTISCHEN Hamburg, zitierte die Generali Altersstudie, nach der 59 % der Menschen zwischen 65 und 85 Jahren in der eigenen Wohnung leben und dort bei Bedarf von einem ambulanten Pflegedienst versorgt werden möchten. Dr. Simon: „Diesem Wunsch nach größtmöglicher Autonomie muss durch neue Wohnformen – wie wir sie heute einweihen – Rechnung getragen werden.“

Der Vorstandsvorsitzende der Flutopfer-Stiftung, Hans-Peter Strenge, ergänzte: „Unser neues Konzept soll dazu beitragen, dass die Bewohnerinnen nicht in ihrer Wohnung vereinsamen, wie es leider immer wieder bei ambulant betreuten Pflegebedürftigen vorkommt. Nicht umsonst heißt unsere neue Wohnform „HausGEMEINSCHAFT“.

Neben den Hausgemeinschaften vermietet die Flutopfer-Stiftung von 1962 im Neubau 52 Seniorenwohnungen mit Betreuung, ebenfalls ausschließlich für ältere Menschen mit geringem Einkommen.

Das Wilhelm Leuschner Seniorenzentrum umfasst nun insgesamt 222 Seniorenwohnungen mit Betreuung. Weitere 28 Seniorenwohnungen werden in Kooperation mit der benachbarten Seniorenwohnanlage der Poensgen-Stiftung betrieben.

Foto 2: (von links): Thomas Schröder-Kamprad (stellv. Vorstandsvorsitzender Flutopfer-Stiftung), Dr. Wilma Simon (Verbandsratsvorsitzende des PARITÄTISCHEN Hamburg), Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks, Herr Strenge (Vorstandsvorsitzender Flutopfer-Stiftung), Frau Alter-Voecks und Herr Dr. Schuhbach (beide Vorstand Flutopfer-Stiftung)

Foto 3: Dr. Wilma Simon (Verbandsratsvorsitzende des PARITÄTISCHEN Hamburg)


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