Mit welchen Bedingungen öffnen Bildungseinrichtungen für Kinder- und Jugendarbeit?

Staatliche und private Bildungseinrichtungen sowie Einrichtungen von Sprach-, Integrations-, Berufssprach- und Erstorientierungskursträgern dürfen Angebote unter Auflagen durchführen, wenn:

  • maximal 15 Personen in einer Lerngruppe sind,
  • die Teilnehmer schriftlich registriert werden und die Aufzeichnungen vier Wochen aufbewahrt werden,
  • die Lerngruppen nicht durchmischt werden und keine lerngruppenübergreifenden Aktivitäten stattfinden,
  • durch die Pausenregelung Gemeinschaftsräume und -flächen zeitversetzt betreten werden,
  • Teilnehmer mit Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung die Einrichtung nicht betreten,
  • der Mindestabstand eingehalten und die Hygieneempfehlungen des Robert Koch-Instituts beachtet werden.

Ebenso dürfen Volkshochschulen, Angebote von Sprach-, Integrations-, Berufssprach- und Erstorientierungskursträgern, Literaturhäuser, private Bildungseinrichtungen (einschließlich Fahrschulen) wieder unter Auflagen für den Publikumsverkehr öffnen und Angebote erbringen. Ebenso werden Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit wieder erlaubt.

Musikschulen, Stadtteilkulturzentren, Bürgerhäuser, Anbieter von künstlerischen Bildungsangeboten wie Ballettschulen, Kinderschauspielschulen sowie selbständige künstlerische Lehrer, können ihre Leistungen an wechselnden Orten anbieten, wenn sie die Einhaltung eines von ihnen erstellten und dokumentierten Konzepts zum Infektionsschutz (Schutzkonzept) gewährleisten.


Fortbildungen

Die PARITÄTISCHE Akademie Nord bietet Fortbildungen für

Pflegefachkräfte,
Erzieher/-innen,
Sozialpädagoginnen und -pädagogen,
Führungskräfte,
Personalverantwortliche,
Kita-Leitungen,
Fachkräfte der psychiatrischen Arbeit und v.m.

aus vielen Bereichen der Sozialen Arbeit, zum Beispiel der Altenhilfe, Behindertenhilfe, Hilfe für Geflüchtete, Kinder- und Jugendhilfe.