30.11.2018

Ab 2019 sind schwangerschaftsspezifische Gefährdungsbeurteilungen verpflichtend

Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung nach § 5 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) müssen Betriebe eine Beurteilung jeder Tätigkeit unter Berücksichtigung möglicher Gefährdungen für Schwangere oder Stillende durchführen, die sogenannte „schwangerschaftsspezifische Gefährdungsbeurteilung“. Es sind die gegebenenfalls erforderlichen Schutzmaßnahmen im Falle von Schwangerschaft oder Stillen für jede Tätigkeit und jeden Arbeitsplatz zu ermitteln, die ergriffen werden müssen, wenn Kolleginnen ihre Schwangerschaft oder Stillzeit melden. Bis Ende 2018 galten Übergangsfristen, ab 2019 sind schwangerschaftsspezifische Gefährdungsbeurteilungen verpflichtend, und zwar nicht erst, wenn eine Mitarbeiterin ihre Schwangerschaft meldet. Für Betriebe, die keinen Nachweis über eine schwangerschaftsspezifischen Gefährdungsbeurteilung vorlegen können, drohen Bußgelder zwischen 5.000 und 30.000 Euro.

Weitere ausführliche Informationen zum geänderten Mutterschutzgesetz, das in größten Teilen zum 1.1. 2018 in Kraft trat, finden Sie auf der Seite der IHK Stuttgart, das meiste ist aber natürlich auch für Hamburg relevant.


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