Mein Name ist Luzie, ich bin 17 Jahre alt und besuche derzeit die 11. Klasse des Goethe-Gymnasiums Hamburg. Im Rahmen der Berufsorientierung an meiner Schule, hatte ich die Möglichkeit, die vergangenen zwei Wochen in die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbands Hamburg einzutauchen. Da ich mich sehr für Öffentlichkeitsarbeit und soziale Themen interessiere, war ich sehr gespannt darauf, meine ersten praktischen Erfahrungen in diesem Bereich zu sammeln. Nun möchte ich die Gelegenheit nutzen, um diese Erfahrungen und spannenden Einblicke zu teilen.
Aufgabenbereiche
Mein Willkommensgeschenk – ein Holzwürfel mit aufgedruckten Symbolen und QR-Codes – war der perfekte Einstieg in mein Praktikum. Im vergangenen Jahr hatten diese Würfel die Aufgabe, im Zuge des 100. Geburtstages des PARITÄTISCHEN einen Einblick in die Geschichte des Verbands zu geben. Es war passend, dass meine erste Aufgabe darin bestand, mich mit dem Wohlfahrtsverband auseinanderzusetzen. Nachdem ich mich umfassend über die wichtigsten Ereignisse informiert hatte, begannen die vielfältigen Aufgaben im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Die Mitarbeit am neusten Newsletter ermöglichte es mir, die unterschiedlichen Schritte der Textbearbeitung zu verstehen. Dies hat mir nicht nur geholfen, meine Schreibfähigkeit zu verbessern, sondern auch ein besseres Verständnis für die Anforderungen an journalistische Texte vermittelt. Die Arbeit an einem Instagram-Beitrag war eine interessante Herausforderung. Ich musste lernen, das Design so zu gestalten, dass es ansprechend und gleichzeitig nicht chaotisch wirkt. Das ehrliche Feedback meiner Kolleg*innen half mir, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Besonders spannend war es, Stellenangebote auf der Website zu veröffentlichen, da ich zum ersten Mal einen Einblick in den Aufbau einer Website bekam.
Soziale Aspekte
Es war für mich aufschlussreich zu sehen, wie verschiedene Plattformen gezielt genutzt werden, um die sozialen Anliegen des Wohlfahrtsverbandes zu vermitteln und zu verbreiten. Der soziale Aspekt, der mich persönlich sehr interessiert, zieht sich somit auch durch die Öffentlichkeitsarbeit. Neben meiner Mitarbeit auf diesen Plattformen, habe ich über verschiedene soziale Einrichtungen recherchiert, das Programmheft der Fortbildungen des PARITÄTISCHEN Hamburg kennengelernt und die offene Atmosphäre am Arbeitsplatz sehr genossen.
Das Kollegium
Ob beim wöchentlichen Jour fixe oder beim Mittagessen, die Gespräche mit den Kolleg*innen gehören auf jeden Fall zu den Highlights meines Praktikums und ließen mich meine anfängliche Nervosität schnell vergessen.
Ich wurde von Anfang an gut in die Arbeit eingebunden, indem mir beispielsweise ein eigenes Büro mit Computer und E-Mail-Adresse zur Verfügung gestellt wurde. Zudem hatte ich Zugang zur Teams-Gruppe, wodurch ich schnell das Gefühl bekam, ein Teil des Teams zu sein. Alle waren bereit, Wissen und Erfahrungen zu teilen, was mir sehr dabei half, mich einzufinden. Vor allem die Recherchearbeit zur Vorbereitung von Interviews und Geschenke-Aktionen sowie die Möglichkeit, meine eigene Meinung zu verschiedenen Themen einzubringen, verliehen mir das Gefühl, einen sinnvollen Beitrag zu leisten.
Ein gelungenes Praktikum
Ein gelungenes Praktikum bietet meiner Ansicht nach einen authentischen Einblick in das Berufsfeld, und genau das habe ich hier erlebt. Ich verbrachte einzelne Tage bei Kolleg*innen aus verschiedenen Bereichen und konnte so vielfältige Eindrücke sammeln. Die neuen Kenntnisse im Bereich der Büroarbeit in Verbindung mit sozialer Arbeit sind für meine zukünftige Berufswahl besonders wichtig. Diese Erfahrung beim PARITÄTISCHEN Hamburg hat mein Interesse an einer Tätigkeit im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit weiter gestärkt und mir geholfen, einen besseren Blick über meine beruflichen Ziele zu bekommen.
Was ich für mich mitnehme
Während der letzten zwei Wochen habe ich nicht nur meine fachlichen Kenntnisse im Schreiben und Umformulieren von Texten vertiefen, sondern auch neue Erfahrungen in einem völlig fremden Umfeld sammeln können, die meine Kommunikationsfähigkeit gestärkt haben. Die anfängliche Unsicherheit, mich nicht so gut in unbekannten Gruppen einbringen zu können, wurde schnell widerlegt. Die freundliche Aufnahme und der vertraute Umgang der Kolleg*innen untereinander schenkten mir Wohlbefinden und das Vertrauen, mich einbringen zu können. Ich bin mir sicher, dass ich noch während meiner Schullaufbahn von diesen Erfahrungen profitieren werde, zum Beispiel bei der Arbeit in der Schülervertretung, in der ich aktiv bin, oder bei der Erstellung von Beiträgen für unsere Schulwebsite, für die wir Schüler*innen die Texte verfassen dürfen.
Luzie Unteroberdörster, 7. März 2025
