Bundesteilhabepreis 2022: WOHNEN barrierefrei, selbstbestimmt, zeitgemäß

Der Bundesteilhabepreis wird seit 2019 jährlich durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) vergeben. Der Preis soll Vorbilder der gelungenen inklusiven Sozialraumgestaltung auszeichnen. Die Bundesfachstelle Barrierefreiheit hat die Aufgabe, den vom BMAS ausgelobten Preis auszuschreiben. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden von einer unabhängigen Fachjury bestimmt. Es werden drei Preisgelder vergeben: 10.000 Euro (1. Preis), 5.000 Euro (2. Preis) und 2.500 Euro (3. Preis).

Barrierefreies und selbstbestimmtes Wohnen soll gleichberechtigte und uneingeschränkte Teilhabe ermöglichen. Gesucht werden Gute-Praxis-Beispiele, Modellprojekte, konkrete Konzepte und Strategien für Flächen und Flächennutzung, Wohngebäude und Wohnkomplexe oder Quartiere. Hierbei kann es sich sowohl um Neubau als auch um Modernisierung oder Umbau im Bestand (einschließlich Denkmalschutz) handeln. Berücksichtigt werden sollen auch Aspekte wie Nachhaltigkeit, Demografie oder der Einsatz moderner technischer Lösungen wie z. B. 'Smart Home'. Das Ziel ist ein inklusiver Wohnraum, der ein selbstbestimmtes Leben in Nachbarschaft, Quartier, Kommune oder Region ohne soziale Isolation ermöglicht. 

Weitere Informationen zum Bundesteilhabepreis, zu Bewerbungskriterien und Bewerbungsunterlagen finden Sie hier. Abgabeschluss der Bewerbungsunterlagen ist der 20. Dezember 2022.