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Bundesweiter Klimastreik am 1. März

Am 1. März ist bundesweiter Klimastreik. Der Paritätische unterstützt den Aufruf, gemeinsam mit zahlreichen anderen: von Fridays for Future über ver.di bis zum BUND. Unsere Forderung: Wir wollen klimafreundliche und inklusive Mobilität für alle.

Lange Wartezeiten, überfüllte Bahnen, Fahrtausfälle oder keine Busverbindung auf dem Land? Ob wir zur Schule fahren, zur Arbeit, zur Ärztin oder von der Party nach Hause: Millionen von Menschen sind täglich auf den Nah- und Regionalverkehr angewiesen. Doch die aktuelle Politik verhindert, dass wir klimafreundlich, zuverlässig, bequem, sicher und günstig unterwegs sein können. So kann es nicht weitergehen.

Für eine lebenswerte Zukunft und um die Klimakrise zu stoppen, muss der ÖPNV bis 2030 verdoppelt werden. Doch im Moment wird das Angebot im Nah- und Regionalverkehr nicht besser, sondern schlechter: Busse und Bahnen fallen aus, auch weil es nicht genug Fahrer:innen gibt. Lange Schichten, kaum Pausen und schlecht planbare Dienste, das alles nehmen die Beschäftigten auf sich, um uns täglich von A nach B zu bringen. Den hohen Krankenstand und massiven Personalmangel, der durch die Arbeitsbelastung entsteht, bekommen alle Nutzenden zu spüren. Immer mehr Beschäftigte hören auf. So fahren immer weniger Busse und Bahnen statt mehr. Wir wollen das ändern!

Ob jung oder alt, mit oder ohne Führerschein, ob mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Fahrrad - ein verlässlicher und inklusiver ÖPNV mit ausreichend Bus- und Bahnverbindungen ist für alle gut. Personenbeförderung ist Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Sie muss darum auch ökologischen und sozialen Anforderungen gerecht werden und flächendeckend für Alle nutzbar sein. Deshalb fordern wir Bund und Länder auf, endlich massiv in unseren Nah- und Regionalverkehr zu investieren. Nur so können zukünftig mehr Menschen entspannt Busse und Bahnen nutzen. Ein wichtiger Schritt für die sozial-ökologische Mobilitätswende.

Der Paritätische unterstützt den Aufruf zum bundesweiten Klimastreik am 1. März gemeinsam mit Fridays for Future, ver.di, attac, AWO, BUND, dem Bündnis sozialverträgliche Mobilitätswende, EVG, Greenpeace, NABU, und dem VCD.

Eine Übersicht zu allen lokalen Demonstrationen findet sich auf der Website von Fridays for Future.