Geschichte

Der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband hatte seine ersten Anfänge im Jahr 1920 und wurde schließlich 1924 unter dem Namen „Fünfter Wohlfahrtsverband“ gegründet. Der Name entstand, da dieser Zusammenschluss nichtkonfessioneller und parteipolitisch neutraler Organisationen als fünfter Verband zur „Liga“ der bis dato existierenden Wohlfahrtsverbände gestoßen war.

Die Hamburger Landesvertretung, quasi der Vorläufer des PARITÄTISCHEN Hamburg, entwickelte sich bis 1934 zu einem der mitgliederstärksten Spitzenverbände in Hamburg und zu einer der größten Sektionen des Paritätischen Gesamtverbandes.

Im Jahre 1932 übernahm man die Bezeichnung „PARITÄTISCHER Wohlfahrtsverband“; 1934 wurde er als eigenständige Organisation von den Nationalsozialisten aufgelöst. Die Wiedergründung des Landesverbandes Hamburg, diesmal als eigenständiger Verein (wie auch die anderen Landesverbände) erfolgte im September 1948.

Seitdem ist der PARITÄTISCHE Hamburg stetig gewachsen und gewann an Bedeutung für die Hamburger Sozialpolitik hinzu. So war es beispielsweise der PARITÄTISCHE, der 1964 als erster Essen auf Rädern für alte Menschen einführte, was schnell zu einem Erfolgsmodell wurde. Mittlerweile übernehmen private Anbieter diese Dienste.

Die ersten knapp elf Jahre des Hamburger Verbandes können Sie nachlesen in "Die Anfänge des Paritätischen Wohlfahrtsverbands in Hamburg 1923 bis 1934" (pdf).