Welche Engagements sind möglich?

Hier ist vieles denkbar! Wichtig: Vieles kann, nichts muss. Wir freuen uns über alle Kenntnisse und Erfahrungen, die eingebracht werden können. Spezielles Wissen wird nicht vorausgesetzt, aber gute Ideen sind immer willkommen.

Das Engagement ist freiwillig und richtet sich nach den Interessen und Möglichkeiten der freiwilligen Projekt-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer. Fragen und Themen zum ausgewählten Engagement werden mit den Freiwilligen individuell besprochen.

Was haben Freiwillige schon gemacht? Zum Beispiel:

  • wöchentliche Vorlese- oder Spielestunden  in Seniorenwohngruppen
  • Unterstützung einer Familie (alleinerziehende Mutter mit Behinderung) oder einer  Person beim Einkaufen
  • Freizeitbegleitung von Menschen mit Behinderung
  • Betreuung eines Kindes  im Rollstuhl, Ausflüge und gemeinsames Spiel
  • Musikangebote in der Kita
  • Begleitung einer Wohngruppe für Menschen mit Behinderung bei Ausflügen
  • Nachmittagsangebote für eine Sportgruppe in der Förder-Schule
  • Gassi gehen mit Hunden aus dem Tierheim
  • Café- und Telefondienst in der Begegnungsstätte
  • Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit im Freiwilligenzentrum
  • Aufbau und Leitung einer Selbsthilfegruppe
  • PC-Unterricht im Freiwilligen-Zentrum
  • Unterstützung bei der Wohnungssuche
  • Mithilfe bei der Gartenpflege
  • Klönschnack auf Deutsch mit Zugewanderten
  • Beteiligung an Aktionen (Spendenaktionen etc. für Bedürftige, Krebserkrankte etc.)
  • Café-Angebot für Senioren
  • Organisation und Teilnahme an einem Spendenflohmarkt
  • Unterstützung der Kochgruppe im Freiwilligenzentrum
  • … und vieles mehr.

 

Die Idee des inklusiven Engagements hat sich bereits als erfolgreich erwiesen.  Erfahrungen von Projekten wie „mittenmang Schleswig-Holstein e. V.“,  „Funambulus“ der Caritas-Stiftung Mönchengladbach , „selbstverständlich freiwillig“ des Diakonischen Werks Hamburg oder „Sterntaucher“ der Freiwilligenagentur Magdeburg sind sehr positiv. Die Freiwilligen sind mit mehr Selbstvertrauen, Zuversicht und neuen Erfahrungen aus dem Engagement herausgegangen – manchmal sogar mit einer beruflichen Perspektive. Sie haben verstanden, dass sie etwas bewegen können und dass es auf sie ankommt! Bürgerschaftliches Engagement, auch freiwilliges Engagement genannt, bekommt immer mehr Bedeutung  in unserer Gesellschaft.

Menschen mit Behinderungen, Psychiatrieerfahrene und Menschen mit chronischen Erkrankungen sind Bürgerinnen und Bürger wie andere auch – auf ihre Erfahrungen und Erkenntnisse sowie ihr Engagement kann und sollte die Gesellschaft nicht verzichten!